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Die "Bande" unterwegs in Potsdam

Turndamen wieder auf großer Radtour
2016 ging es ins Potsdamer Land


„DIE BANDE“ unterwegs in POTSDAM vom 31.08.-04.09.2016

Das Ziel für 15 Frauen der Turngruppe war diesmal Potsdam. Radtouren standen auf dem

Stundenplan: Potsdam Stadt, Templiner See, Schwielowsee und Wannsee wurden mit den

geliehenen Rädern erkundet.

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Zunächst einmal trafen wir uns bei Christa Strathmann. Nach einem Begrüßungstrunk chauffierten uns vier nette Angehörige nach Minden zum Bahnhof. Von hier aus erreichten wir in 3 ½ Stunden Potsdam. Traumhaftes Wetter und zwei Großraumtaxen warteten schon auf uns und nach zehn Minuten konnten wir bereits im „Hotel am großen Waisenhaus“ einchecken.

Kurz frisch machen und wir waren wieder unterwegs. Durch die nahegelegene Innenstadt zum Schlosspark Sanssouci. Erst einmal Zwischenstopp in einem Straßencafé in der Brandenburger Straße, danach Rundgang durch die Parkanlage von Sanssouci.

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Zum Abendessen kehrten wir im Restaurant „Matador“ ein. Hier waren für uns zwei Tische auf der Terrasse mit Blick aufs Brandenburger Tor reserviert. Nach dieser Stärkung schlenderten wir zurück zum Hotel und ließen den Tag wie immer auf einem Zimmer bei Sekt, Schleckereien und guter Laune ausklingen.

Der zweite Tag begann mit einem außergewöhnlichen Frühstück (Hotel wurde hierfür mehrfach ausgezeichnet). Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Hauptbahnhof. In der Radstation konnten wir unsere Räder in Empfang nehmen. Kurz darauf erschien unser Guide Robert, der uns in den nächsten vier Stunden per Rad durch Potsdam führte. Stationen: Freundschaftsinsel, Marktplatz, Holländisches Viertel, Glienicker Brücke, Schloss Cecilienhof und und und. Die Tour endete vor dem Schloss Sanssouci. Dank Robert haben wir Potsdam sehr gut kennengelernt. Anschließend Kaffeetrinken im Holländischen Viertel. Danach löste sich „DIE BANDE“ auf und wir trafen uns zum gemeinsamen Abendessen in der Schiffbauergasse 12 wieder.

„DIE BANDE“: Diesen Namen gab uns ein Polizist, der ganz erstaunt nach Sichtung von 15 Radfahrerinnen ausrief: „Ist das alles eine Bande?“ Die Polizeipräsenz war an diesem Tag sehr groß in Potsdam. Anlass war das Treffen der Außenminister der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, im Hotel Dorint in Potsdam. Viele Straßen und Wasserwege wurden gesperrt. Unter der Glienicker Brücke verrichteten Taucher der Polizei ihre Arbeit. Es war schon etwas unheimlich, aber die Polizisten waren ganz relaxt und so ging alles ohne Störungen zu Ende. Am Tag zuvor fand eine Demo gegen dieses Treffen auf dem Luisenplatz statt. Es waren mehr Polizisten als Demonstranten vor Ort. Zum Glück wurde unser Potsdam-Trip durch diese Aktionen nicht sehr beeinträchtigt.

Der dritte Tag begann wieder mit dem schon erwähnten, sehr umfangreichen Frühstück. Wir hatten sogar einen eigenen Raum (gut für uns, aber auch für die übrigen Gäste). Zunächst noch einmal bei der Radstation vorbei, Räder mussten teilweise nachjustiert werden.

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 Danach o h n e Guide am Templiner See entlang, auf einer Platanenallee bis Caputh. Einsteins Sommerhaus ließen wir links liegen und machten Rast am Caputher Gmünd, ab hier weiter am Schwielowsee bis zum Fischerdorf Ferch. Kleine Rast am Strandbad. Nächstes Ziel Petzow, wo wir uns im wunderschönen Sanddorngarten stärkten und von dort aus nach Geltow. Hier verließen wir den Schwielowsee und fuhren am Petzinsee entlang in Richtung des Templiner Sees. Durch den Campingpark Sanssouci und den Sportpark Luftschiffhafen erreichten wir Potsdam wieder gegen 18.00 Uhr.

Am vierten Tag umrundeten wir den Wannsee. Auf dem Weg zur Glienicker Brücke passierten wir das Marmorpalais am Heiligen See. Wir fuhren über die Glienicker Brücke rechts ab Richtung Griebnitzsee.

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Nach einem Abstecher zur Parkbrücke über die Glienicker Lake (am Ufer erinnern Gedenktafeln der Flüchtlinge, die beim Versuch, den Osten zu verlassen, ertranken) fuhren wir auf dem Wanderweg E 11 vorbei an schönen Villen bis zu derjenigen des bekannten Malers Max Liebermann. Einige besichtigten diese, der Rest machte Rast am Seehasen, einem Restaurant gegenüber des Strandbades Wannsee am Ostufer.

Nachdem wir wieder vollzählig waren, starteten wir Richtung Anleger der Pfaueninsel. Aus Zeitgründen besichtigten wir diese nicht, sondern fuhren weiter  auf dem Radweg R 1 durch den Babelsberger Park. Am Tiefen See nahmen einige noch ein Fußbad bevor es wieder zur Radstation ging. Hier trennten wir uns von den treuen Begleitern und steuerten zu Fuß unser Hotel an. Auf dem Weg dorthin rasteten wir am Ufer der Freundschaftsinsel. Abendessen noch einmal am Brandenburger Tor und Abschluss ein letztes Mal im Hotelzimmer 117.

Am nächsten Tag stand „Abschiednehmen“ auf dem Plan. Hatten nach dem Frühstück noch ca. zwei Stunden Zeit, bis uns wieder zwei Taxen zum Bahnhof brachten. Auch das an allen Tagen ausgezeichnete Wetter nahm heute Abschied. Es nieselte, es wehte – Potsdam weinte – wir auch.

Fünf schöne, erlebnisreiche Tage endeten auf dem Mindener Bahnhof, wo unsere Abholer schon auf uns warteten.

Inzwischen fand ein Nachtreffen statt und Alle schwärmten noch einmal von dieser schönen Tour.

 

Text und Fotos von Christa Strathmann

 

 

 

 




Dieser Newsbeitrag wurde am 23:21:00 13.11.2016 Uhr von Christian Bremer geschrieben.