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Aktuelles aus dem TuSpo:
Aktuelles aus dem TuSpo

World-Championship in All Style Karate am 3+4.10.2015

 
                                       Deutsche Manschaft.


Rahdener Sportler nahmen an der bisher größten offenen  World All Style Karate
Championship der IBF vom 3. bis 4. Oktober teil, bei der mehr als 330 Teilnehmer
aus ingesamt 13 Nationen starteten.



Vierte von Links, Uwe Kampeter Bundeshauptkampfrichter der IBF
Fünfte von Links, Friedebert Niering President der IBF-International

Das von der Fachschaft Taekwondo desTuS Laer 08 e.V. unter der Leitung des
Disziplinvorsitzenden TKD der IBF RolfHarder organisierter Turnier wurde am Samstag
um 10 Uhr mit dem Einmarsch der Nationen eröffnet. Nachdem Landrat und Bürgermeister  
die Kämpfer willkommen hießen, wurden Auszeichnungen an engagierte IBF Mitglieder
verliehen und es konnte mit dem Wettkampf der Formenläufe begonnen werden.
dabei bewerteten Mohamed Khoudraji, Walter Bock und Frits Butters-Ruben in
der Rolle der A-Lizenz Kampfrichter die Korrektheit der Techniken und den
Ausdruck dieser Abläufe.

   


Ab 13 Uhr fanden die Team-Kämpfe statt.Die Nationalteams der IBF-Deutschland wurden
bereits mehrere Monate vor dem Turnier durch nationaltrainer Richard Hammer und seinen
Stellvertreter Stefan Lange (FC Oppenwehe) zusammengestellt und während drei Kader-
trainings auf die Meisterschaft vorbereitet. In diesem Jahr nahmen sogar jeweils ein A und 
ein B Team bestehend aus vier frauen und sieben Männern teil, in denen Irfan Ayas (-75 Kg)
und Fabiola Buschendorf (-65 Kg) aus Rahden antraten. 

 
Nationalteam Herren

 
 Nationalteam Damen

Das erste Zusammentreffen fiel zwischen dem Damen A Team und den Frauen des vereins
für tradtionellen Budosport ( VTB ), bei dem Buschendorf mit einem knappen Sieg zu dem
Erfolg der Manschaft beitragen konnte. Die holländischen Damen, die der Manschaft bereits
von einem Freundschaftskampf in den Niederlanden bekannt waren, konnten genauso mit
drei Siegen von den vier Kämpfen entschieden werden, wobei die Rahdener Sportlerin ihre
Konkurrentin mit einem Vorsprung von fünf Punkten bezwang.

Das Team befand sich somit im Finale gegen die Manschaft der Ukraine.
Nach einem ersten Sieg der Teamkollegin Zoe Schewe (-55 Kg), erkämpfte Buschendorf
 ein unentschieden , doch schon im darauf folgenden Kampf von Ilka Armitter (-75 Kg)
konnten die ukrainischen Frauen aufholen. Im entscheidenden letzten Kampf unterlag
Mirela Kuc nur knapp ihrer Gegnerin, womit das deutsche Team den zweiten Platz belegte.
Trotz der letzten Niederlage sind die Frauen zufrieden mit ihrer soliden Leistung und können
sich nun "Vizeweltmeister" der IBF nennen.



Das zweite Team der Männer, in dem Irfan Ayas bis 75 Kg antrat, hatte am diesem
Tag keinen Erfolg, freute sich jedoch mit den Teamkollegen des A-Kaders, welche
den ersten Welmeistertitel für ein männliches Team in der Geschichte der IBF-
Deutschland gewann. Das B-Team der Frauen fand sich nach einer knappen
Niederlage im kleinen Finale auf dem vierten Platz wieder.
Der Samstag wurde schließlich mit einem gemütlichen Abendessen im Hotel
Schmeddinck des nachbarortes Laer abgeschlossen.


Am Sonntag fanden die Einzelkämpfe statt und die TuSpo Sportler Anna-Lena 
Fangmeier, Irfan Ayas und Fabiola Buschendorf traten in ihren Gewichtsklassen
gegen internationale Größen an. In der größten Klasse der Frauen bis 65 Kg
konnte Fangmeier im ersten Aufeinandertreffen nicht punkten. Im folgenden
Kampf erstritt sie sich jedoch einen Sieg und lieferte sich darauf eine weitere
spannende Partie, die wegen Punktegleichstandes in die verlängerung ging.
Fangmeier musste hier aber den Erfolg ihre Gegnerin überlassen.
Irfan Ayas verlor im ersten Kampf nur knapp gegen den belgischen Widersacher
doch konnte den folgenden Kampf für sich entscheiden. Nach einer weiteren
Niederlage musste Ayas sich für den Tag geschlagen geben und fand sich im
Mittelfeld der Gruppe wieder.
Fabiola Buschendorf konnte nicht an ihren Erfolg des Vortages anknüpfen und
verlor den ersten Kampf gegen die spätere Vizeweltmeisterin. Nach einem
weiteren Kampf, den die Rahdenerin für sich gewann konnte sie auch im kleinen
Finale, dem Kampf um die Bronzemedaille, nicht Punkten und belegte somit den
vierten Platz.

Ein positives Resumee zogen die Rahdener Kampfrichter, die sich über saubere
Kämpfe und ein hohes technisches Niveau der Teilnehmer freuten. Nachdem
die Sieger geehrt und die Nationalhymne des ausrichtenden Landes gespielt
worden war, verabschiedeten sich die Sportler mit dem Lied:
"Time to say Goodye".


Verfasst von Fabiola Buschendorf
Bilder Frits Butters-Ruben





Dieser Newsbeitrag wurde am 14:12:00 17.10.2015 Uhr von FritsButters-Ruben geschrieben.